Lüneburger Heide: „Höpen – dort, wo die Heide immer blüht.

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Unsere 3. Tagesfahrt führte uns nach der Hitzewelle bei freundlich und angenehmen sommerlichen Temperaturen in die Lüneburger Heide.

In der Waldgaststätte Eckernworth in Walsrode sehr zeitig eingetroffen, nahmen wir unser Mittagessen mit gefüllter Rinderroulade mit Sahne-sauce, Rotkohl und Heidekartoffeln ein. Einige bestellten sich anschließend noch ein leckeres Eis.

Ab 13 Uhr ging es mit einer Reiseleiterin auf eine 3-stündige Rundfahrt mit dem Ziel Höpen, eine vielfältige Heidelandschaft auf kleinem Raum mit einem Heidegarten und über 200 verschiedenen Heidesorten und ca. 200.000 Pflanzen, die über das ganze Jahr verteilt blühen.

Der Höpen liegt auf einer eiszeitlichen Erhebung, die eine Höhe von bis zu 119 Metern über NN erreicht. Bei klarem Wetter hat man von hier aus einen hervorragenden Fernblick, der bis zum Wilseder Berg reicht. Viele kleine „Natur- und Kulturwunder“ machen einen Besuch des Höpens lohnenswert. Eine attraktive Heidelandschaft mit Heidschnuckenherde, ein Heidebauernerlebnispfad sowie alten Bäumen.

Die Besenheide (Calluna vulgaris) prägt die weiten sandigen Heideflächen der Region, sie blüht von August bis September. Daneben ist die Glockenheide (Erica tetralix) vor allem in feuchteren Bereichen heimisch. Im Heidegarten werden weitere wilde europäische Heidearten wie die Schneeheide oder die Cornwall-Heide präsentiert. Im Vordergrund stehen aber bis zu 130 daraus gezüchtete gärtnerisch genutzte Sorten.

Zurück in der Waldgaststätte Eckernworth wurden wir bereits mit Kaffee, Tee und leckerer Heidelbeer-Schoko-Sahnetorte erwartet.

Gut gelaunt traten wir die Heimreise an, wo wir gegen 19 Uhr von unseren Lieben bereits erwartet wurden.

Text: Gustav Backhuß-Büsing

Foto: Heike Dexter und Gustav Backhuß-Büsing