Naturschauspiel – Wintergäste im Moorhauser Polder

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Eine riesige, glitzernde Wasserfläche, weiter unbewölkter Himmel, die strahlende Sonne und die Luft voller Rufe von Wildgänsen und einer Vielzahl von verschiedenen Entenarten – der Bürgerverein Etzhorn war wieder einmal in der Natur unterwegs.

Die Szenerie lässt es erraten – wie im Vorfrühling jeden Jahres zog es uns zum Moorhauser Polder. Wir Teilnehmer hatten uns versammelt, um die Wasservogelwelt des Naturschutzgebietes an der unteren Hunte kennenzulernen. Spieß-, Löffel-, Krick-, Pfeif- und viele weitere Entenarten gaben mit ihrem schönen Gefieder ein farbenfrohes Spiel, wenn man sie denn im Spektiv aus der Nähe studieren konnte.

Bläß- und Nonnengänse erfüllten zu Tausenden die Luft mit ihren charakteristischen Rufen und großen Schwärmen. Neben all diesen Entenvögeln war die Ausbeute an Watvögeln aber eher überschaubar.

Viele Kiebitze folgten der Hunte nach Osten in ihre Brutgebiete und ein/zwei Goldregenpfeifer hatten sich ihnen angeschlossen. Im Polder selbst war es ein Trupp Uferschnepfen der sich auf dem Zug ausruhten. Dafür waren aber die beobachteten Greifvögel mit Seeadler, Kornweihe und sogar einem Rotmilan überproportional gut vertreten.

Nach rund zwei Stunden und knapp 30 beobachteten Vogelarten endete die Führung bei milden Temperaturen so sonnig wie sie begonnen hatte.

Text: Kay Fuhrmann

Fotos: Heike Dexter